Interview zur Ko-Konstruktion
Interview mit Bildungsforscher zur Ko-Konstruktion in der Kita
Das pädagogisch-didaktische Konzept der Ko-Konstruktion ist auch im weiterentwickelten Orientierungsplan elementar.
Im Interview mit dem Sender „Bildungsklick TV“ spricht der Bildungsforscher Prof. Wassilios Fthenakis darüber, was Ko-Konstruktion ausmacht: Sie ist eine Interaktion zwischen zwei aktiven Partnern, etwa einer pädagogischen Fachkraft und einem Kind. Das Kind ist ebenso wie die Fachkraft ein aktiver Partner im Bildungsprozess.
Das komplette Interview (ca. 8 Minuten) kann kostenfrei auf dem Kanal von „Bildungsklick TV“ angeschaut werden:
Ko-Konstruktion in der religiösen Bildung (Orientierungsplan 2025)
Da auch die religiöse und interreligiöse Bildung Teil der allgemeinen Bildung sind (vgl. dazu das Bildungsfeld „Kultur, Werte, Religion“ im weiterentwickelten Orientierungsplan) gelten die Ausführungen zur Ko-Konstruktion auch für das religiöse Lernen.
So heißt es im weiterentwickelten Orientierungsplan etwa zum Thema Philosophieren und Theologisieren: „Dabei ist es zentral, das Kind in seinem eigenen theologischen Nachdenken zu begleiten und es dabei zu unterstützen, in die Tiefe zu gehen. Impulse aus religiösen Erzähltraditionen in Wort, Gesang und Bild können hierbei hilfreich sein. Auf diese Weise gestaltet sich das gemeinsame Theologisieren von Kindern und pädagogischen Fachkräften als ein offenes Geschehen, das der religiösen und weltanschaulichen Vielfalt in Kindertageseinrichtungen gerecht wird. Wesentlich ist dabei, dass pädagogische Fachkräfte sich selbst als Lernende begreifen und sich auf ein offenes Nachdenken einlassen. Das heißt, sie zeigen sich als Interaktionsperson im besten Sinne: als inspirierendes und immer wieder auch fragendes Gegenüber genauso wie als eine mit den Kindern lernende sowie sensible Begleitung.“ (Einführung in das Bildungsfeld „Kultur, Werte, Religion“, Kapitel „Mit Kindern über das Leben und ihre großen Fragen nachdenken“).
